Neues Einkommen Dank Hühnern

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Willy, unser Projektleiter hat die Familien besucht, die von uns Hühner erhalten hatten. Diese haben sich gut entwickelt und die Hähne sind unterdessen 4 kg schwer. Einige haben sie selber gegessen andere verkauft. Die Hühner legen fleissig Eier und Willy durfte einige davon als Geschenk mitnehmen. Diese seien viel besser, meint Willy, als die Eier die er in der Stadt in Sante Cruz kauft.

Originalkommentar von Willy:

Los gallos pesan en promedio cuatro Kilos, algunos ya han sido vendidos y otros comidos, se está cumpliendo uno de los propósitos del proyecto.

Ogali la esposa de Bonifacio también nos indica que recogen entre 30 a 40 huevos cada semana de su gallinero.

Das Jugendcamp – für etliche die Belohung für deren Einsatz am Sponsorenlauf

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Vom 18. bis 21. Februar fand das Jugendcamp statt, das Campus Bolivien jedes Jahr während den Karnevalsfeiertagen durchführt. Von unserer Jugendgruppe nahmen 35 Schüler teil.

Für die 280 km lange und kurvenreiche Reise nach Monte Blanco waren sie fast 6 Stunden unterwegs.

Dafür wurden sie mit Spiel und Spass, aber auch mit sozialen und geistlichen Themen wie Versöhnung, Glaube, Abhängigkeit oder Gehorsam belohnt.

Speziell war, 15 Schüler hatten sich durch ihren Einsatz am Sponsorenlauf in Bolivien die Teilnahme an diesem Camp gesichert.

Wir wollten von der 16-jährigen Miriam wissen, wie sie damals den Lauf und jetzt das Camp erlebt hat.

HA-Bolivien:  Miriam, was hat dich motiviert, am Sponsorenlauf teilzunehmen?

Miriam:         Ich wusste, dass es für mich einfacher sein würde, die Finanzen für das Jugendlager zusammenzubringen, wenn ich durch die Teilnahme am Lauf Sponsoren anfragen könnte.

HA-Bolivien:  Was war für dich die grösste Herausforderung am Lauf?

Miriam:         Schwierig war für mich das Rennen müssen, denn ich bin es mir nicht gewohnt, Sport zu treiben!

HA-Bolivien:  Was hat dir gefallen?

Miriam:          Vor dem Lauf habe ich es genossen, Familie und Freunde zu kontaktieren und sie zu fragen, ob sie meine Sponsoren sein wollen. Während dem Lauf war es super, dass Leute da waren, um uns anzuspornen. Nach dem Lauf war es natürlich toll, dass ich zur Teilnahme am Jugendlager berechtigt war!

HA-Bolivien:  Was hast du im Jugendlager gelernt? Welches Thema hat dich besonders angesprochen?

Miriam:         Ich hatte schon vorher gelernt, was es heisst zu vergeben, zumindest theoretisch, denn danach trug ich „es“ der Person doch weiter nach. Im Lager entschied ich mich dazu, dieses Thema nochmals praktisch anzugehen. Prompt erhielt ich ein paar Tage später von einem Freund, der mich zuvor mit seinen Worten arg verletzt hatte, ein SMS. Da ich ihm nun wirklich vergeben konnte, schrieb ich ihm auf nette Weise zurück, statt wie früher, mit einer barschen Antwort das „Gespräch“ zu beenden. 

Herzlichen Dank, dass Sie unsere Arbeit mit den Jugendlichen unterstützen. Es lohnt sich!

Ein junges Mädchen bekommt ihr Lächeln zurück

Maedchen

Das schwarze lockige Haar bedeckt ihr Gesicht. Sie spricht mit niemandem in der Jugendgruppe und ihr Blick ist ernst. Man sieht dem 16- jährigen Mädchen an, dass es eine schwere Bürde trägt.

Als es an einem Abend in der Jugendgruppe herausgefordert wird, seinen Eltern zu vergeben, brechen in ihr die gestauten Emotionen eines misshandelten Kindes durch. Sie bricht in Weinen aus und kann damit nicht mehr aufhören. Esther, unsere Mitarbeiterin zieht sich mit ihr in einen Nebenraum zurück. Im persönlichen Gespräch erfährt Sie, was der Vater dem jungen Mädchen, ihren Schwestern und auch ihrer Mutter angetan hat. Allmählich beginnt es zu verstehen, dass seine Verletzungen nur heilen können, wenn es lernt, seinem Vater zu vergeben. Die Grundlage, dies überhaupt tun zu können, erhält das Mädchen dadurch, dass es zuerst selbst Vergebung für die eigenen Verfehlungen von Jesus empfängt.

Heute sagt die junge Frau: „Ich habe gelernt zu vergeben. Ich habe gelernt, dass Gott mich liebt und mir vergibt. Ich wusste meine Freunde nicht zu schätzen: ich kritisierte sie ständig bis hin zur Art, wie sie sich kleideten oder sprachen. Aber jetzt schätze ich die Freundschaft, die sie mir schenken."

Ihr freundliches Lächeln hat sie zurück gewonnen  – aber es ist mehr als nur das. Ihr ganzes Wesen
hat sich verändert und ihr Leben ist im wahrsten
Sinne des Wortes neu geworden.

Besuch in Lomerio - der Film!


In der Region Lomerío, ca. 300 km nordöstlich von Santa Cruz, besuchen wir Familien, die zum Grossteil unter der Armutsgrenze leben. Durch Landwirtschafts-, Forstwirtschafts und Wasserprojekte bringen wir nachhaltige Hilfe in diese Dörfer.

Der zweite Teil bringt eine zweite Region von Bolivien in den Fokus mit einem Ausflug nach La Paz und den Titicacasee und zeigt die Lebensweise und Schönheit des Hochlandes.

 

 

Wasserversorgung als Herausforderung!

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Nach drei Tagen in der Umgebung von Lomerio verabschieden wir uns von der Bevölkerung. Sie schenken uns zum Abschied je etwas Kleines, das sie selber gewoben haben - ein kleines Täschli, das man als Portemonnaie um den Hals hängen kann. Am Vortag haben wir bei einer Familie zu Hause den Webstuhl gesehen. Er stand in der Küche und man kann bis etwa einen Meter fünfzig breit und hoch weben. Das ganze Gestell steht senkrecht und hat einen Mechanismus, um die Fäden abwechslungsweise hinter und vor dem Faden durchlaufen zu lassen. Hat man eine Reihe eingezogen, wechselt die Frau oben die Fadenreihenfolge, drückt den Faden gut an und zurück gehts. Alles Handarbeit - wir staunen über die Geduld und Ausdauer, die es braucht, um solchen Stoff herzustellen. In der Gemeinde gibt es eine Cooperacion, die die Frauen berät und ihre Produkte gemeinsam vermarket. Auf dem Rückweg Richtung St. Cruz, ca. 15 km weg in der grössten der kleinen Ortschaften (San Antonio de Lomerio, sie ist so klein, dass Google Maps sie nicht kennt) gibt es auch ein Museum und Verkaufsladen dafür. Die Gegend ist auch bei Touristen beliebt und so ergibt sich ein kleines Einkommen. Auch ganze Hängematten werden hergestellt zum Preis von etwa 500 - 600 Peso (oder Boliviano), das sind umgerechnet rund 70 bis 85 Franken.

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Kurz vorher hatten wir im Auto diskutiert über die Niederschläge hier in der Gegend. Es gibt eine längere Trockenzeit und oft sind die Dörfer hier auf dem Hügel. Und der Fluss ist einige hundert Meter weiter unten im nächsten Tal. Das heisst, dass alles Wasser entweder hinaufgetragen oder gepumpt werden muss. Mit dem, dass es seit Anfang Jahr erstmals eine Stromversorgung gibt hat sich da einiges vereinfacht, auch wenn noch nicht jedes Haus einen Wasseranschluss hat, sondern man das Wasser von der oder den zentralen Wasserstellen holt und die letzten Meter nach Hause trägt. Bei Blick auf San Antonio mit seinen vielen schönen Dächer kam Stefan der Gedanke, ob man da nicht das Regenwasser auffangen könnte. Und warum das wohl noch niemand mache: Kosten? Fehlendes Know-how? Fehlende Dachtraufen? Das wäre doch gar nicht so schwierig.  Wir fahren langsam durchs Dorf und da ganz plötzlich: Ein Haus mit Wassertank und Regenwasserrinne am Dach! Wir halten an, um Fotos zu machen. Dani fragt, ob es erlaubt sei. Und dann kommt vom Haus vis à vis der Nachbar auch heraus und fragt uns, woher wir kommen ... und sagt, er hätte dieses System auch, und er wisse auch, wie man so etwas installiere. So lassen wir uns hineinbitten und fachsimpeln. Zehn Kubikmeter gross ist sein Tank, das sind 10'000 Liter und das reiche gut. Er fängt das Wasser von rund 40 - 50 Quadratmetern auf. Ja, die Qualität bleibe gut auch nach drei Monaten und da er aussen einen Zementmantel gebaut hat bleibe es auch schön kühl. Wir freuen uns und fahren dann beglückt weiter. Super, wenn schon jemand vor Ort ist, der hier die Initiative ergriffen hat. Einzig die 700 US Dollar Kosten machen uns noch etwas Sorgen bezüglich der Multiplikation der Idee.

Nach einer weiteren Stunde - Mittag ist schon länger vorbei machen wir einen zweiten Halt am Fluss. Dieser hier ist etwas grösser als unser Badefluss vom Morgen. Den hatten wir sehr genossen und über die vielen Schmetterlinge gestaunt (Zitronenfalter), die zu tausenden herumflogen. Und obwohl es erst zehn Uhr war tat die Abkühlung gut und wir verstanden auch, warum die Jugendlichen am Vortag dort so begeistert plantschten. Doch bei diesem zweiten Platz war Baden nicht mehr angesagt - denn hier hat es Krokodile (wie wir unschwer sahen: ein totes Krokodil lag am Strassenrand und die Aasvögel assen sich satt (und es stank schon ziemlich)). Den Schwanz hatte es nicht mehr und so wurde es wohl erschossen und diese Delikatesse mitgenommen. Und Willy wollte hier auch gar nicht mehr baden, sondern nochmals Piranias fischen. Und wir anderen drei hatten Hunger!

Willy war leider auch diesmal nach einer halben Stunde kein Glück beschieden, die Sonne drückte und der Weg nach St. Cruz war immer noch weit, so machten wir uns auf. Die Strasse verhiess besser zu werden. Und wirklich, innerhalb von zwanzig Minuten wechselte die Landschaft von hüglig auf topfeben. Riesigen Feldern fuhren wir entlang - z.t. 5 bis 10 km lang und 1 - 2 km breit, dann ein Streifen Wald und das nächste Feld. Und am Anfang war es noch staubig und sehr trocken und die Sonnenblumen alle verdörrt. Insgesamt anderthalb Stunden fuhren wir so durch dieses Gebiet, das hauptsächlich von Mennoniten bewohnt ist. Der Wechsel von der Dschungellandwirtschaft zu diesem Intensivackerbau war ziemlich krass. Und wir waren froh endlich auf die geteerte Hauptstrasse zurückzukehren, auf der wir vor vier Tagen schon nach Norden unterwegs waren.

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Bei wunderschönem Sonnenuntergang ging es dann wieder sehr viel belebter zurück nach St. Cruz.

Unterwegs mit Miguel aufs Feld

Heute begleiten wir Miguel auf seinen Acker - und stehen darum früher auf. Es ist zwar sowieso ab 5 Uhr hell, so fällt es uns leicht, ihn um 7 Uhr zu treffen. Zügigen Schrittes führt er uns zu seinem Acker. Vielleicht hätten wir doch, wie von ihm vorgeschlagen, schon um 6 Uhr abmachen sollen, denn die Sonne brennt schon wieder kräftig und es ist schon wieder 10 Grad wärmer als am ganz frühen morgen. Auch wenn es "nur" eine Viertel Stunde zu Fuss ist, zuerst über den Fussballplatz, dann an der Wasser- und Wäschewaschstelle vorbei, über die Strasse und dann auf einem kleinen Fusspfad noch einige Meter hinauf, schwitzen wir bis wir dort sind. Andere im Dorf, müssen täglich eine Stunde Weg zu ihrem Feld zurücklegen, wir können etwas besser erahnen, was das heisst.

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Gemüsegärten, Riesennetze, Vogelspinnen, Schlangen und mehr

Nach dem gemütlichen und sehr feinen Z'morgen im Hof des Hotels Colonial mit Fruchtsalat (Mango, Papaya, Ananas, Bananen, ...), verschiedenen Brötli, Ziegenkäse, Kaffee, Milch, Tee und Müesli pflücken wir uns noch einige Mangos vom Baum als Reiseproviant. Die ersten Mangos sind reif und die Besitzerin des Hotels ermutigt uns, doch einige mitzunehmen - es sind soviele!

Als erstes werfen wir nochmals einen Blick auf den zentralen Platz mit der Kirche, schauen auch kurz hinein und staunen über die vielen Verzierungen und freuen uns an der lokale geprägten Musik der Messe.

Dann fahren wir an den nahen Stausee und Willy versucht sein Glück beim Piranha-Fischen - doch heute will es nicht und so machen wir uns auf zum ersten Gemüsegarten im kleinen Nachbardorf El Porvenir. Da jetzt hier Frühling ist, fängt die Pflanzsaison erst an, es hat aber schon Pepperoni. Letztes Jahr hatten sie Salat, Pepperoni, Rüebli erfolgreich gepflanzt, weniger erfolgreich waren die Tomaten, die von den Ameisen gefressen wurden. Es hat auch einige kleine Yuca (Maniok)bäumchen und sie sind dran, ein Schattendach aus Maracuja anzulegen, damit die kleinen Pflänzchen nicht vertrocknen. Als Zwischenlösung helfen Palmenblätter, doch das ist noch nicht fertig. Das junge Ehepaar das neben dem Garten wohnt ist sehr erfreut über den Besuch und erklärt uns alles. Sie sind aber nicht alleine, diejenigen, die diesen Garten angelegt haben, sondern es ist eine ganze Gruppe aus der lokalen  Kirchgemeinde, die sich hier engagiert hat. Darum fahren wir zur kleinen Kirche und treffen dort auch Pablo, einer der Pfarrer dieser Region. Zusammen mit seinem Kollegen Onessimo hat er das ganze Projekt und die Idee lanciert und mit Willy zusammen die Idee von Gemüsegärten und Hühnerzucht lanciert. Um etwas mehr zu verstehen, wie die Menschen hier leben, besuchen wir drei der Familien des Projektes und geniessen es uns herumführen zu lassen, uns erläutern zu lassen, wie sie wirtschaften und arbeiten, was sie bewegt und was sie herausfordert und freut.

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Noch nicht alle Häuser haben Strom, es gibt noch ganz traditionelle Bauten mit Lehmziegeln oder Holzgerüst mit Lehm ausgekleidet und einem Palmenblätterdach. Und einer offenen Küche daneben, mit einem Holzfeuer zwischen Steinen. Vom Klima her ist das auch für einen grossen Teil des Jahres kein Problem, ein Schattenbaum und/oder Dach ist angenehmer als eine stickige Hütte - wir haben im Moment um die 30 Grad tagsüber im Schatten. Einzig im Winter hier gibt es eine kurze Zeit, wo es dann wirklich unangenehm kalt werden kann (aber noch nicht gefriert).

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6 Stunden für 280 km und noch nicht am Ziel

Nach dem Treffen mit der lokalen Leitung unserer Partnerorganisation essen wir Zmittag bei Therese und Willy und packen dann. Um 14:30 Uhr trifft Christian, auch ein Schweizer, der seit 4 Jahren hier in Bolivien lebt und arbeitet mit seinem Geländefahrzeug ein. Wir laden extra Benzin, Essen für 4 Tage, Wasser (am Zielort ist das Wasser für Westeuropäer nicht direkt trinkbar), Schlafsäcke (puhh, brauchen wir die wirklich, uns läuft der Schweiss nur so herunter ..), Sandalen aber auch feste Schuhe (es soll Schlangen und Tarantulas haben). Um kurz nach drei Uhr geht es dann los, doch für die Fahrt auf rauhen Strassen lohnt sich der Gang zur Garage, wo das Getriebe noch nachgeschmiert wird. Wir fahren vom Westen der Stadt St. Cruz zuerst nach Osten und dann nach Nordosten. Am Anfang geht es zügig vorwärts auf dem neu ausgebauten Ring, später überqueren wir den Rio Grande auf einer noch zweispurigen Strasse. An einem Strassenzoll lassen wir uns überzeugen, einen Sack vorgeschälte Orangen zu kaufen - und zu testen, wie man diese "austrinkt" - keine einfache Sache im Auto ohne zu tropfen. Zügig kommen wir voran über die recht stark befahrene Landstrasse, rechts und links hat es immer wieder grosse Silos - wir kommen in ein Intensivlandwirtschaftsgebiet, wo die Mennoniten leben und im grossen Stil Ackerbau betreiben (Mais, Sorghum (rote Hirse), Sonnenblumen, ...). Zwei Stunden nach Abfahrt tauchen am Horizont die ersten Hügel auf - wir kaufen im wunderschönen Abendlicht und in der ersten grösseren Ortschaft nochmals Früchte ein - nochmals Orangen (noch ungeschält), Bananen, Mangos. Die Strasse wir kurviger mit den Hügeln, führt teils durch den Wald, hat mehr Struktur, eine tolle Abwechslung nach der weite der Ebene.
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Motivierte Schüler und Schülerinnen

Direkt vom Flughafen in St. Cruz holt uns Willy ab und fährt uns zum Haus von Esther und Carlitos. Dort sind schon über 30 Schülerinnen und Schüler aktiv dabei im Programm des lokalen Schülertreffs. Dieses wird durch die Schüler selber moderiert und geleitet. Wir werden herzlich empfangen. Und schon werden wir eingeladen, selber etwas beizutragen. Stefan erzählt etwas, wo Agape international tätig ist weltweit, neben Bolivien auch in Argentinien (Granja Farm für Strafentlassene) und Kuba in Südamerika. Dann auch in Ruanda (Ziegenprojekt für Witwen), Zentralasien (Solarkocher) und in Nordkorea (Windprojekt). Ihn ist wichtig zu zeigen, dass neben der fachlichen Weiterbildung während dem Studium auch die geistliche Weiterentwicklung wichtig war in seinem Leben.

Daniel ermutigt die Schüler mit der Geschichte von Jesus und Petrus um aufzuzeigen, was das Wichtigste eines guten Leiters ist: "Liebst du mich?" ist die Frage, die er Petrus stellt. Es sind nicht das gute Aussehen, die beste Ausbildung oder viel Ansehen, sondern die Beziehung, die zählen.

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Es ist deutlich wärmer noch als in Brasilien, wir sind froh um eine kühle Dusche am abend. Mit der Zeitverschiebung fällt es auch nicht schwer einzuschlafen. Morgen fahren wir ins Dorf, wo Willy in den letzten Monaten Gemüsegärten angelegt hat ...

Unterwegs nach Bolivien

Nach einen zwölfstündigen Flug sind wir, dh. Daniel und Stefan in Sao Paulo in Brasilien angekommen. Wir sind nun auf der südlichen Halbkugel, es ist leicht bewölkt mit etwas Wind und knapp über 20 Grad warm. Unser Flug weiter nach St. Cruz geht am späteren Nachmittag und wir nutzen die Zeit um uns für das erste Treffen mit dem Team der Schülerarbeit und den Rescantones, den Schülern heute abend vorzubereiten. Was ist Agape international, was macht ihr dort? - das sind zwei Fragen, die beantwortet werden sollen. Und natürlich wollen wir uns selber etwas vorstellen und damit auch etwas von unserer Vision weitervermitteln.

Für Stefan ist es das erste Mal in Südamerika, während Daniel schon viel Reiseerfahrung hat. Er spricht auch etwas Spanisch, so ergänzen wir uns ganz gut.

Wir sind sehr gespannt und werden hier weiter berichten ...